Mein Besuch beim Ringheiligtum Pömmelte.
Am 2. März 2026.

Blauer Himmel und Wind begrüßen uns, sowie unzählige feine zwitschernde Schwalben, die spielend und tanzend um die Anlage herum schwirren.
Wir sind fast alleine dort.
Es ist still und ein Ort von außergewöhnlicher Ausstrahlung. Noch nie war ich an einem solchen Ort.
Wir gehen durch Tore. Manche bemalt, manche roh belassen. Im Kreis wird es stiller. Ich habe das Gefühl, in einem archaischen Kunstwerk zu sein. Wir umrunden es, erforschen jede bemalte Stele. 8 Menhire aus Holz stehen am Rand, sie ziehen mich besonders an. Ich mag ihre Bemalung, ihre Arme und Hände. Die Anmutung, dass hier Ahnen verehrt wurden. Und diese acht stellvertretend dafür stehen könnten.
Ich umkreise den Ring von außen. Am Ende stehe ich ganz allein im Ringheiligtum.
Der Name passt.
Es ist ein Heiligtum.
Gebaut von Menschen vor langer Zeit. Vor wenigen Jahren rekonstruiert. Und doch hat es hier und heute noch eine Kraft. Ich bin nicht sicher, welche.

Irgendwann setzen wir unsere Reise fort. Kurz hinter Dresden steht vor uns der fast volle Mond, noch ganz durchsichtig, und hinter uns leuchtet die untergehende Sonne.
Ich denke ans Ringheiligtum. Jetzt darin zu stehen muss beeindruckend sein.
Schon im dunkeln erreichen wir unser über 300 Jahre altes Ferienhaus. Ein Umgebindehaus. Und nachdem ich lange wach liege träume ich.
Dass ich in einem Ring stehe.
Um mich herum Tore.
Die Tore bewegen sich und sie heilen etwas in mir. Erst stehen sie ganz eng um mich herum, dann wird der Kreis größer. Und erst beim aufwachen verstehe ich, wo ich war. Und was der Kreis vielleicht von mir genommen hat. Ich fühle mich leicht. Und denke an die Schwalben vom Ringheiligtum.










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