Wenn ein Kind getauft wird, gibt es Kerzen. Es gibt Kreuze, Armbänder, Ketten, gerahmte Bilder. Alles schön, alles gut gemeint — und doch landen viele dieser Geschenke irgendwann in einer Schublade oder auf einem Regal, wo sie still vor sich hin stehen.
Aber was bleibt wirklich?
Als Künstlerin und Mutter habe ich mich das oft gefragt. Und ich glaube, die Antwort hat etwas mit Berühren zu tun — im wahrsten Sinne des Wortes.

Kinder kommen nicht über den Kopf in die Welt. Sie kommen über die Hände, über die Haut, über das Schmiegen. Ein Kind, das etwas Weiches in den Händen hält, das nach Zuhause riecht und nach Geborgenheit aussieht — das ist kein Dekorationsstück. Das ist ein Begleiter.
Meine handbemalten Taufkissen sind genau das: ein Bild, das man fühlen kann. Jedes Kissen trägt den Taufspruch oder einen Segenswunsch — von Hand gemalt, auf weichem Bio-Baumwollstoff. Es ist nicht für das Regal gedacht. Es ist dafür gedacht, gehalten zu werden.
Was mich immer wieder bewegt: Wenn Eltern mir später erzählen, dass das Kissen noch Jahre später im Kinderbett liegt. Nicht weil es so schön aussieht — sondern weil das Kind es nicht hergeben will.
Das, glaube ich, ist der Unterschied zwischen einem Geschenk und einem Geschenk mit Seele.

Wie ein Taufkissen entsteht
Jedes Kissen beginnt mit einer Mail oder manchmal einem Gespräch. Welcher Taufspruch soll es sein? Welche Farben passen zum Kind, zum Zimmer, zur Familie? Manchmal wissen Eltern das sofort — manchmal entsteht es erst im Austausch.
Dann male ich. Von Hand, auf weichem Bio-Baumwollstoff, mit Farben, die auch nach vielen Wäschen halten. Kein Druck, kein Stempel, kein Muster von der Stange. Jeder Buchstabe, jedes Motiv entsteht neu — für genau dieses Kind.
Das Kissen, das am Ende ankommt, gibt es kein zweites Mal auf der Welt. Das ist mir wichtig. Denn ein Kind, das zur Welt kommt, ist auch einmalig.
Wenn du ein Taufgeschenk suchst, das nicht im Regal verschwindet — sondern bleibt: hier geht’s zu den Kissen.



